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Was ist Intersexualität

Zwischen zwei Geschlechtern

weder weiblich noch männlich

nicht eindeutig zuordenbar

mit dem Vorhandensein von Merkmalen beider Geschlechter

Innere und äussere Geschlechtsorgane entwickeln sich in unterschiedlich starker Ausprägung im Wiederspruch zur chromosomalen Geschlechtsdeterminierung.

 

Intersexualität kann teilweise schon bei der Geburt festgestellt werden. Wenn z.B. das äussere Genitale nicht eindeutig zuordenbar ist.

Intersexualität ist aber häufig erst in der Pubertät ersichtlich, wenn die körperliche Entwicklung des jungen Menschen nicht dem Phänotyp (äusseren Erscheinungsbild) entspricht.

Bei Abklärungen von unerwünschter Kinderlosigkeit.

 

Es gibt veschiedenste Formen, Varianten, Einteilungen und Bezeichnungen von Intersexualität. Zu den häufigsten gehören:

AIS (Androgeninsuffizienzsyndrom)
Beim AIS ist der Körper weitgehend unempfindlich auf männliche Hormone, so dass nur die weiblichen Hormone ihre Wirkung entfalten, was bei genetisch männlichen Personen zu einem mehr oder weniger weiblichen Äusseren führt. Es gibt 2 Einteilungen, das CAIS (komplette AIS) und das PAIS (partielle AIS).

AGS (Adrenogenitales Syndrom)
Das AGS verursacht bei genetisch weiblichen Personen eine Vermännlichung des äusseren Genitalen, da der Körper wegen Enzymmangel zu viele männliche Hormone in der Nebennierenrinde produziert.

Gonadendysgenesie
Bei der Gonadendysgenesie handelt es sich um Chromosomenabweichungen, von der Chomosomenzahl oder von der Gestalt einzelner Chromosomen. Dabei fehlen meist funktionstüchtige Keimzellen. Häufig sind dann auch die äusseren Genitalien unvollständig ausgebildet. Es können auch Genmosaike vorliegen.

Für genauere Auskünfte empfehlen wir Ihnen: www.netzwerk-is.de sowie die anderen Links unserer Homepage.